Die Trockeneispellets werden über das ausschließlich pneumatisch betriebene Strahlgerät mit entsprechendem Druck an der Stahlpistole von 6 – 16 bar je nach Bedarf und Düse auf eine Geschwindigkeit von bis zu 300 m/s (ca. 1.080km/h) beschleunigt. Wenn die kalten Trockeneispellets (-79°C) auf die zu säubernde Fläche treffen entstehen extreme Temperaturunterschiede (Thermoschock). Die Verschmutzung zieht sich zusammen und versprödet. Weitere Trockeneispartikel dringen nun in die entstandenen Risse der zu entfernenden Schmutzschicht ein und sublimieren sich.
Das Volumen eines Trockeneispartikels vergrößert sich hierbei um das ca. 700-fache gegenüber seiner festen Form, dadurch wird die abzutragende Schicht auseinander gerissen. Mit Hilfe der nachfolgend auftreffenden Trockeneispartikel wird die Verschmutzung dann vollständig abgetragen. Sofort nach dem Auftreffen lösen sich die Trockeneispellets vollständig in Gas auf und gehen in die Atmosphäre zurück, aus der sie ursprünglich gewonnen wurden.
ACHTUNG: Es wird keine Feuchtigkeit hinterlassen!
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